Wir begrüßen bei den Kunsttagen 2019


 Bildhauer Thomas Lehnigk

 

Thomas Lehnigk, geboren in Ludwigslust, ging nach einer Grafikdesignausbildung den künstlerischen Weg über Möbeldesign zum Bildhauer. Bekannt geworden durch seine kreativen Metallmöbel, blieb bei dem Künstler ein tiefer Bezug zum Ursprünglichen - Erdigen. Dies zeigt sich in seinem Hauptmaterial,  dem Raseneisenstein. Von der urigen Beschaffenheit inspiriert, setzt Lehnigk dieses in tierische Formen um. Seine Ziele sind einerseits „Denkanstöße“ im Hinblick auf das sich selbst und die  Natur gefährdende Handeln des Menschen zu schaffen und andererseits Dinge zu gestalten, Skulpturen und Objekte, die das Sein in seiner Schönheit auch zu bejahen imstande sind und wollen.  Das gelingt ihm bisher besonders beeindruckend in seinen für den naturhaften Freiraum konzipierten Stahlobjekten, die u.a. auch eine  Funktionalität wie Licht und Feuer wirksam einbeziehen.

Ulrich Rudolph (Kunstwissenschaftler)

www.lenigk-design.de


 Peter Vaughan  Worte zur Arbeit

 

Das Umschreiten der Skulpturen des Bildhauer Peter Vaughans ist unumgänglich.

Die abstrakten Formen seiner Objekte, bevorzugt aus Holz oder Bronze gestaltet, eröffnen sich dem Betrachter nur durch das Umgehen der Plastiken und werden hier zu einem stets wandelbaren Erlebnis und Abenteuer, läßt man sich auf die Vielzahl der Sichtweisen der meist aus mehreren Elementen komponierten Figuren ein. Ihre Ausrichtung im Raum entwickelt sich aus ihren Inneren heraus in alle Richtungen und mit unterschiedlicher Dynamik.

Es sind die Kräfte und die Beziehungen unter den scheinbar isolierten Elementen seiner Objekte, die sich aus einer Urform in eine freie nach außen gerichtete Form entwickeln. Die Idee, die Grundform einer Plastik als eine geschlossene Form zu begreifen, die es zu öffnen gilt, ist der schöpferische Prozess/ Akt und zugleich die Frucht aus der sich durch die Hand des Künstlers das Leben gleichfalls neu gestaltet und formt .

Der menschliche Körper bleibt stets Grundgedanke in der Formfindung aller Skulpturen und die Verkörperung von emotionalen Gefühlen und intellektuellen Vorstellungen und Ideen sind die Auseinandersetzung innerhalb des plastischen Werkes (des Künstlers) in dessen Spannungsfeld der Kontakt zwischen Skulptur und Betrachter nicht verloren geht.

 www.vaughan-art.de


Arek Garcia | Zeichnungen

 

Studium des Kommunikationsdesigns an der Bergischen Universität Wuppertal.

Freiberuflicher Zeichner, Illustrator und Grafiker in Köln.

 

Zeichnen ist ein Weg (der bekantlich auch das Ziel ist) voller Überraschungen,

der einen vagen Idee folgend mit einem leeren Blatt Papier anfängt

und dessen Ende offen bleibt.


Georg Becker

 

Sein künstlerisches Anliegen besteht darin, alle unsere Sinne gleichermaßen zur Entfaltung zu bringen. Nase, Fingerspitzen und Handflächen, Ohr und Auge...Um die feinen Nuancen der Dinge geht es auch in der Wahrnehmung der zarten Rundungen, die Becker in langer, geduldiger Arbeit aus dem Holz geschält hat. Die Skulpturen „wachsen“ in einer Verbindung aus zuvor festgelegter Formabsicht und formender Intuition, die sich während des Schnitz- und Schleifprozesses im Umgang mit dem Holzstamm ergibt. „Das Holz hat stets ein Eigenleben. Beim Holz kommt es darauf an, wie es im Innern beschaffen ist. Das macht Vorgaben bei der Formfindung“, erklärt Becker. Dabei entstehen die ebenso geerdeten wie rätselhaften Holzgebilde oft über einen langen Zeitraum, weil er sie zwischendurch ruhen läßt.

www.georgbecker-skulpturen.de


Sonja Kreutzer

Faszination für den Baum als Werkstoff.

Ich beschäftige mich seit Jahren mit dem Ausarbeiten der Jahresringe eines Baumes, um seine Individualität, Geschichte und die Wesensmerkmale aufzuzeigen und das Publikum für das Thema zu sensibilisieren.

Durch das Spiel mit der Form werden die Jahresringe verzerrt, verwirren den Betrachter, der somit angeregt wird, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Die Ausarbeitung der Linien im starken farblichen Kontrast fokussiert den Blick

zusätzlich.

www.soniwood.com


Holger Figge

 

Seit mehr als 30 Jahren setzt sich Holger Figge mit dem Aquarell auseinander – der „Königsdisziplin“ der Malerei.

Die Technik des Fließenlassens der Farbe beim Aquarell verlangt nach weiten Grenzen, Zufälle beim Entstehungsprozess sind gewünscht und werden hingenommen. Häufig in Kombination mit zeichnerischen

Elementen entstehen im Spannungsfeld zwischen Flächigkeit und Linie überraschende Aspekte, neue Perspektiven der Sujets Stillleben, Landschaft und Architektur.

In Figges Bildlandschaften taucht Bekanntes und Vertrautes – oft nur als Anklang – auf, bewusst aber auch Überraschendes, Unbekanntes, Verfremdetes, Offengelassenes. Unterschiedliche Distanzen zum realen Abbild werden ausgelotet. Beim Betrachter sollen Fragen entstehen, die bildseits nicht komplett beantwortet werden wollen, und die Raum für eigene Interpretationen lassen.

www.holgerfigge.de


Weitere Einträge folgen in Kürze...

 

47 ausgewählte Künstlerinnen u. Künstler auf 15 Stationen.

 

 

 

1.      Altes Postamt, Bahnhofstraße 10,

 

 Innenhof: Reinhard Dobat, Garten: Marie-Chantal Marx

 

 

 

2.      Mecke Haus, Bahnhofstraße 7

 

 Vorgarten: Ute Sybille Belser

 

 

 

3.      Kutscherhaus im Henkelpark, Bahnhofstraße 1 a

 

 Vorhof: Gabriele Zutz

 

 Garten: Martina Hesse

 

 

 

4.      Palmenhaus im Henkelpark, Fritz-Henkel-Straße 1

 

 Palmenhaus: Brigitte Struif, Sonja Kreutzer, Betty Kahmann, Rolf Puschnig

 

 Park: Peter Vaughan, Jörg Schröder

 

 

 

5.      Am Freiligrathhaus, Rheinpromenade

 

 Eventzelt: Frank Dust

 

 

 

6.      Haus am Pütz, Historische Pützgasse 2

 

 Kulturwerkstatt: Ralf Walraff, Horst Bennemann, Malte Sonnenfeld

 

 

 

7.      PAX Hotel, Kirchstraße 6

 

 Rheingarten: Thomas Lehnigk, Rainer Ern

 

 

 

8.      Alter Herresdorfer Hof, Kirchstraße 9

 

 Hofanlage: Andrea Buhmann, Leif-Erik Voss

 

 

 

9.      Kunstmarkt im Park, Kirchstraße 12, Christinenstift

 

 Zeltgalerie: Susanne Scheidle, Johanne Siegberg-Kinast, Lioba Ramershoven,

 

 Thomas Baumgärtner

 

 Park: Stephanie Ahn & Olaf Hülsmann Atelierhaus Chaco, Tanja Corbach,

 Elena Graure- Manta,  Martin Goedersmann, Elisabeth Jung, Smitti

 

 Innenräume: Seona Sommer, Sven Hoffmann Hoffmanns Atelier,

 

 

 

10.  Ehem. Mädchenschule, Kirchstraße 13/Prälat-Schwamborn-Str.

 

 Innenhof: Irene Bartsch-Kozik   Carport: Arek Gregor Garcia

 

11.  Jugendstilhaus, Prälat-Schwamborn-Straße 1

 

 Hof: AKM Kreutzberg

 

 

 

12.  Schweppenburg, ehemaliges Weingut, Lehngasse 1

 

 Innenhof: Anja Kleemann-Jacks

 

 

 

13.  Mohr-Haus, Frankfurter Straße 5

 

 Innenhof und Garten: Siv Dibowski, Gabriele Geier, Anja Rihm, Marianne Troll

 

 Gruppe EigenArt Rhein

 

 

 

14.  Altes Rathaus, Linzer Straße 1

 

 Historischer Ratssaal: Peter Joester

 

 Galerie im Treppenhaus: Holger Figge

 

 

 

15.  Neues Rathaus, VG Unkel, Linzer Str. 4

 

 Vorplatz Hauptportal: Armin Küpper

 

 Großer Ratssaal: Marion Wenge, Georg Becker, Michael Franck