SWR-Aktuell  01. September 2018

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Infoblatt Kunsttour
Alle Stationen und Teilnehmer der diesjährigen Kunsttage 2018.
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Wir begrüßen bei den Kunsttagen 2018


Alexandra Birschmann

 

Motivation

Was ist real? Wir sehen unsere Welt mit unserem persönlichen Filter. Empfindungen beeinflussen unsere Entscheidungen und unser Handeln. Es entstehen eigene Wahrheiten, die doch nur Illusion sind? Alles ist möglich, eine Täuschung oder der Antrieb für Veränderung?

 Menschen stehen im Mittelpunkt der Arbeiten von Alexandra Birschmann. Nicht die Interaktion mit der Gesellschaft oder außergewöhnliche Ereignisse sind ihr wichtig. Sie interessiert sich für die Mimik jedes einzelnen Gesichtes. Kleine Gesten, Augenblicke des Innehaltens faszinieren die Künstlerin. Ein Muster von gespachtelten, horizontalen Bewegungen, die auch innerhalb der Gesichter nicht ihre Richtung ändern, tauchen wiederkehrend in den Werken auf. Darüber erschafft Alexandra Birschmann aus klaren Linien ein Porträt, das den jeweiligen Farbkanon aufnimmt und Transparenz zulässt, wodurch ein ganz eigener Ausdruck entsteht. Farbe und Form ziehen sich in spannendem Kontrast an und ergänzen sich zu einem lebendigen Werk.

Alexandra Birschmann ist in Bückeburg in Niedersachsen geboren. Sie arbeitete zunächst als Goldschmiedemeisterin und Schmuckdesignerin im In- und Ausland. Nach Abschluss eines vierjährigen Kunststudiums in Mainz ist sie als freischaffende Künstlerin in Rheinhessen tätig.

www.alexandra-birschmann.de


Anne Thoss

Zu einem Zeitpunkt wo die Globalisierung weiter fortschreitet, die Vernetzung und Verstrickung im Internet  zur Selbstverständlichkeit wird, gewinnen parallel dazu Kisten, Koffer, verschließbare Ordner wieder an Bedeutung. Sie werden zum Ort für Geheimnisse, für Geschichten zum aufheben und zum weitergeben. Jede meiner Kisten erzählt eine solche Geschichte. Die Geschichte die ich ihr gegeben habe muß nicht die sein, die der Betrachter darin vorfindet.

www.annethoss.de

 


AMROT Berlin

 

Im Zentrum seines bildhauerischen Schaffens steht die menschliche Figur. Mit einer stilistischen Orientierung an der Antike und europäischer Bildhauertradition des 20. Jahrhunderts hat er seine eigene Formensprache entwickelt. All seinen Objekten ist etwas sehr Schroffes, Rohes oder Sprödes inne und doch scheinen seine Figuren auch sehr zart und sensibel und manchmal sogar verletzlich. Diese Widersprüche seiner kunstvollen Figuren machen den großen Reiz aus, indem sie auch beim Betrachter verschiedene Gefühle auslösen.

AMROT's authentische Wesen sind einem gleichermaßen vertraut aber auch fremd, anziehend aber auch bedrohlich, fern und trotzdem heutig.

www.amrot.eu


Dieter Oberdorf

 

Die Form zu erfahren durch begreifen, dies ist mir ein wichtiges Bedürfnis. Den Betrachter zum Begreifer  werden zu lassen, so dass der Begreifer sich auf seine Art mit der Skulptur auseinander setzen kann, und im Idealfall gar mit ihr verschmilzt. So wird der Betrachter zum Begreifer und dann ist er der Erfahrer.

www.spikule.net


Regina Thorne

 

STOFFE DES LEBENS - FABRIC OF LIFE

Die Beschäftigung mit der Natur, der Stoffverwandlung, mit dem Wesen der Bienen sind

Themen die zu Regina Thornes Kunst gehören.

Ihre Arbeiten geben einen Einblick in die Auseinandersetzung mit Pflanzen und Bienen. Auf

handgeschöpften Papieren verarbeitet sie zerriebene Pflanzenteile, Asche, Blattgold, Erde.

Durch die Verwendung von Bienenwachs und Propolis erhalten ihre Arbeiten Wärme,

Transparenz und Festigkeit, besonders erlebbar bei den „Kleinen Bienenikonen“ die auf alte

Bienenrähmchen aufgezogen sind.

Das Zusammenspiel von Farben und Materialien lässt eine Dimension jenseits des

Stofflichen durchscheinen.

www.reginathorne.de


Rainer Ern 

 

Organische Abstraktionen, Schwerpunkt:

Spannungsfeld Mensch. Reduktion, auf der Suche nach dem archaischen in uns und unseren Beziehungen.

Objekte und Skulpturen, die in ihrem ruhigen Zustand den Eindruck großer Dynamik vermitteln. Diese Wirkung erreicht Rainer Ern nicht nur durch die Form, sondern auch, indem er unter- schiedliche Materialien zueinander in Beziehung setzt.

Er arbeitet mit Stein, Holz, Lehm und Eisen, und bevorzugt dabei Materialien, die wegen ihrer Härte eine besondere Herausforderung hinsichtlich der Bearbeitung darstellen wie etwa Flintstein oder Robinie.

Ebenso flexibel wie in der Wahl seines Werkstoffes ist der Künstler in seiner Vorgehensweise. Mal beginnt alles mit einem bestimmten Stein oder einem besonderen Stück Holz, das ihn einer bestimmten Form inspiriert. Mal steht die Idee am Anfang und er sucht dann nach dem passenden Material um diesen Gedanken in die Tat umzusetzen. Das Projekt, mit dem sich der Künstler momentan oft beschäftigt, heißt »Visavis«:

Mit einem senkrechten, sich um 90 Grad drehenden Schnitt teilt Ern seinen Rohling und schafft daraus ein Gegenüber aus zwei korrespondierenden Körpern.

www.atelierwerkstatt.eu


 Marie-Chantal Marx  (B)

 

Die Betrachtung der organischen Skulpturen aus Keramik von Marie - Chantal  Marx löst vielfältige Assoziationen aus. Es sind Assoziationen wie Erde, Rinde,  reißen, Stein, hart, Wasser, fließen, Sand, reiben. Diese bilden sich über die  Formen und die Oberflächen der Kunstobjekte, da sie Strukturen, die uns  alltäglich umgeben aufgreifen und die Natur in ihren ewigen Kreisläufen  widerspiegeln.

Es sind die alten Themen des Werdens und Vergehens, des  Alterns und des Spuren hinterlassen, aber auch der Veränderung und der Liebe , welche Marie - Chantal Marx bewegen und die sie in ihren  Objekten zum Ausdruck bringt.

In der Erforschung und Bearbeitung des Materials Ton seit nun etwa dreißig  Jahren, führt  Marie - Chantal Marx in ihren Auseinandersetzungen, das Material immer wieder an seine Belastungsgrenzen. Auf dieser Gratwanderung, zwischen dem Ausloten der im Material innewohnenden Möglichkeiten,  zwischen Zerbrechlichkeit und Härte, Vergänglichkeit und dem Ausdruck von  Lebendigkeit, lässt sich das Potenzial der Kunst von Marie - Chantal Marx  finden.

www.mariemarx.de


Ralf Schindler

Verlassene Industrieanlagen und stillgelegte Fabrikgelände entfalten eine ganz eigentümliche und faszinierende Ästhetik. Ralf Schindler greift diese morbide Schönheit in seinen abstrakten Werken auf, indem er die Spuren der Vergänglichkeit

und des Verfalls imitiert. Jedes Kunstwerk ist natürlich vorgedacht, gesteuert und gewollt. An einem bestimmten Punkt kommt jedoch eine Portion Zufall hinzu und dann wird der Künstler zum Experimentator ...

„Ich mag die grobe, natürliche Struktur!“ sagt Ralf Schindler. „Mir geht es nicht darum, mit Farbe eine Oberfläche zu gestalten. Vielmehr liebe ich das Experimentieren, das Gestalten und Entwickeln mit vielen verschiedenen Materialien.“

https://www.ralfschindler.com/


Jutta Vogelsberger

Bildhauerin, Moers

 

Dem Spannungsfeld Beziehungen wende ich mich zu. Trieb und Instinkt, Sinn und Unsinn sind meine Inspirationsquellen.

www.juttavogelsberger.de


 

Rolf Puschnig

 

 Ich wurde 1962 geboren, lebe und arbeite in Dorsten. Als Kind wollte ich entweder Erfinder oder Poet werden. Als  Objektkünstler bin ich beides. In meinen Objekt- und Materialcollagen fügen sich  Alltagsgegenstände undFundstücke zusammen wie die verschlüsselten Zeichen einer archaischen Schrift, so entstehen Chiffren die wir erahnen aber nicht zweifelsfrei verstehen.   

Ich erschaffe Chimären aus künstlichen Gliedmaßen, die ich in mechanische   

Konstruktion einbette, beweglich aber ohne eigenen Antrieb,    vorangetrieben nur

durch die Fantasie des Betrachters.

 

Im Spannungsfeld zwischen Bedeutung und Deutung, möchte ich neben dem Bewussten auch das Unterbewusste anregen. In diesem Sinne verstehe ich mich als Surrealisten.

Meine Werke könnten den gängigen Kunstkategorien: Objekte, Materialcollagen, Assemblagen, Objekt trouvé, oder Akkumulationen , zugeordnet werden. Doch treffender finde ich die Bezeichnung, des „Surrament“ abgeleitet vom Begriff des surrealen Arrangements. Ein Surrament wirkt über die tendenzielle Assoziation. Es  lässt Freiräume in der Interpretation, gibt aber eine Richtung vor. So bezeichne ich mich in letzter Konsequenz als  Surramentteur (Erfinder und Poet)

http://www.kohlarte.de/


Dr. Norbert Gramer

 

In vielen seiner Bilder beschäftigt sich Norbert Gramer mit der Einschränkung, dem Verschwinden und der Zerstörung der natürlichen Lebensräume unterschiedlichster Tierarten.

Die Bilderserie Epsilons zeigt in Anlehnung an Aldous Huxleys Roman Brave New World, in dem die Epsilons die niedrigste Kaste bilden, bewusst gezüchtet, um die niedrigsten Arbeiten zu verrichten, dass die Menschen sich zu unfreien, unmündigen, ohnmächtigen, vollkommen von der Willkür der Mächtigen abhängigen Spielpuppen entwickelt haben, abhängig von Bürokraten und Technokraten, Politikern und Großkonzernen, von religiösen Zwängen und eigenen Ängsten.

www.loon-art.de


Michael Gregor

Kunstmaler 

 

Michael Gregor wurde 1964 in Essen geboren und lebt in Köln.

Er ist seit 2014 als Kunstmaler tätig . Im Frühjahr 2016 stellte er in Brauweiler unter dem Titel

„Unterwegs im Kölner Land“ aus. 2017 nahm er an den 29. Kunsttagen Rhein -Erft teil.

Der illustrierende und wirklichkeitsnahe Aspekt steht bei seinen Arbeiten im Vordergrund und soll

den Betrachter dazu einladen , sich in die gemalten Orte hineinzudenken,gedanklich selbst dort zu sein.

Bei der Komposition werden Bildebenen angelegt, um Tiefe und Plastizität zu erreichen.

Dazu werden lasierende und deckende Acrylfarben in Schichten auf die Leinwand gemalt.

www.michaelgregorkunst.de


Gudrun Lüpke-Dolny

 

In der Natur lese ich, wie in einem Buch.

Es ist die ursprüngliche, aber auch die vom Mesnschen geschaffene Natur, die mich beflügelt.

Ein plötzlicher Impuls, ein Geistesblitz lässt Spannungen entstehen.

Strömungen beginnen zu fließen und wecken in mir die Kraft, sie neu zu formen und zu gestalten.

Ich stamme vom Meer. Die Luft und die Nähe zu ihm fesseln mich.

Die Faszination der Unterwasserwelten zieht mich immer wieder in ihren Bann.

Die in ihr lebenden Lebewesen, wie Pflanzen und Tiere faszinieren mich und

verführen mich in Anlehnung eigene Körper und Mixed-Media-Arbeiten entstehen zu lassen.

www.g-luepke.de


 Susanne Kopplin

 

 Die Künstlerin zeigt Arbeiten aus der Reihe „Fading Memories“ Im Mittelpunkt der präsentierten Werke steht das Portrait des Menschen.  Auffallend in ihren Portraits ist die Tatsache, dass es sich stets um Schwarz-Weis-Fotografien handelt, die den Eindruck erwecken, bereits eine längere und mysteriöse Vergangenheit hinter sich zu haben. Wie der Titel „Fading Memories“ verdeutlicht, manifestieren sich in Kopplins Gemälden ehemalige Geschichten und Dramen, die danach drängen, als Erinnerung wieder hervorzutreten. Die Unnahbarkeit und Melancholie der portraitierten Figuren lassen jedoch nur Fragmente einer Erinnerung zu, sodass diese verblassen und ein Rätsel bleiben.  Susanne Kopplin zeigt Ihre Arbeiten bei den Kunsttagen in der Station im Christinenstift.

www.susannekopplin.de

 


Arwed Angerer

 

 Im Mittelpunkt meiner Arbeiten stehen der Kontrast und die Beziehungen zwischen den im Holzbrand entstehenden, lebendigen Oberflächen und den klaren geometrischen Formen meiner Objekte. Im Gegensatz zu heute üblichen Brennverfahren mit Gas oder Strom fasziniert mich das ursprüngliche Brennen mit Holz, da die Flammen direkt mit den

Stücken in Berührung kommen und die durch die Verbrennung entstehenden Salze und Aschen lebhafte Oberflächen entstehen lassen. Diese Prozesse sind dabei niemals genau vorhersehbar oder planbar. Dieses spontane, lebendige Element setze ich bewusst in Kontrast zu geplanten, gebauten Formen – das Lebendige der Oberflächen ergänzt spannungsreich die

ruhigen Grundformen. Meine Keramik steht für mich dabei sinnbildlich auch für die Erfahrung des Lebens im weiteren Sinne, da es sich unseren Planungsversuchen bisweilen entzieht und unseren Kontrollbedürfnissen entgegen arbeitet. Letztlich mit

diesen aber eine Einheit bilden muss.

 https://www.keramik-stadt.de/keramikwerkstaetten/kuenstlerische-keramik/49-ceramix-arwed-angerer.html


Imke Stolle-d´Silva

 

Eine junge dunkelhäutige Frau tanzt im farbigen Flammenmeer, erotisch auffordernd mit leicht von unten nach oben gerichtetem Blick, wobei die Iris unter den Oberlidern - wie bei Butohgesichtern - verschwunden ist. Der Betrachter kann also ungehindert zuschauen, ohne eine Blickkonfrontation riskieren zu müssen. Funken sprühen in der Nacht, es knistert vor Spannung. Es geht um Sex, nicht um die Person. Versuchung pur. Widerstand zwecklos. Aufenthalt in der Hölle gesichert.

In Imke Stolle-d´Silvas expressionistischen Acrylgemälden überwiegt das figurative Element. Oft werden die dargestellten Personen in ungewöhnliche Raumbezüge gesetzt oder mit metaphorischen Attributen versehen, um subtil psychologische Inhalte darzustellen.

Viele Reisen in Südeuropa, Asien und Afrika inspirierten die Künstlerin zu der intensiven Farbigkeit ihrer Malerei. Die Auseinandersetzung mit fremdländischen Kulturen schlägt sich auch in der motivischen Formensprache und mitunter mystischen Thematik nieder.

Unterschiedliche malerische Möglichkeiten erprobt die Künstlerin während des Arbeitsprozesses und garantiert so Abwechslungsreichtum und Dichte der bildnerischen Mittel.

www.inkadsilva.de

"Kleine Teuflin"
"Kleine Teuflin"

Leo Horbach

Landgraaf (NL) Bidhauerei und Druckgrafik/ Digital Graphics.

 

Studium an der Academie Beeldende Kunst Maastricht - ABK

Workshops, Seminare, Fachschulungen in Zeichnen, Malerei, Keramik, Design, Bronze.

Meine Skulpturen sind traditionell gestaltet und die Formensprache ist überwiegend figurativ

mit einer Neigung zur Abstraktion. Inspiration:

 

Mensch und Tier, die Mythologie und das Außerirdische.

Meine zweidimensionalen Phantasiewelten in iPad-Graphics haben auch  den „Stein“ als Grundlage.

Ebenso wie in den Skulpturen steckt in jedem Bild eine spannende oder überraschende Erzählung.

www.leohorbach.nl


Viola Francke

 

Als Malerin und Naturwissenschaftlerin fühlt sich Viola Francke der Natur nahe, ihrer Unübertrefflichkeit und Schönheit. In der Werkserie "Lichtstudien" nimmt sie Blüten als Protagonisten, die sie formatfüllend in ihrem komplexen Farben- und Faltenspiel zeigt. In dünnen Öllasurschichten arbeitet die Künstlerin die feinen Details einer vom Sonnenoder Mondlicht durchfluteten Blüte heraus. Der Fokus liegt dabei auf dem Interagieren des Lichtes mit den Farben und Strukturen der Pflanze. Die Begegnung auf Augenhöhe oder sogar in einer leichten Untersicht erhöht die Bedeutung der Natur gegenüber dem Betrachter. Auge in Auge mit der Natur und nicht zu unseren Füßen ist die Wahrnehmung ungleich intensiver - und verlockt eventuell, selbst einmal wieder auf Enddeckungsreise in die Natur zu gehen.

www.vfrancke.de


Stefan Donhauser

 

Als Keramik - Bildhauer aus Osnabrück ist Stefan Donhauser ständig auf die Mitwirkung der Elemente angewiesen.  Hinzu kommt ein umfangreiches Wissen über die Vielfältigkeit der Glasuren und ihren überraschenden Möglichkeiten.

Stetes Experimentieren und Erforschen des Materials in der Erfahrung und handwerklichem Können ergibt die unverwechselbare Figurine von Stefan Donhauser.

www.stefandonhauser.de


 

Stéphane Manou

Jahrgang 1975, geboren in Douai  (France), lebt und arbeitet heute in Koblenz.

Zeit seines Lebens ist der Mensch auf der Suche. Auf der Suche nach Glück, auf der Suche nach sich selbst und nicht zu Letzt auch auf der Suche nach dem, was hinter allen Dingen liegt. In seinen Werken setzt sich Stéphane Manou mit dem Menschen im Dialog mit Sichtbarem und Unsichtbarem, Realem und Transzendentem auseinander.

www.stephanemanou.de


Kirsten Treis

 

Ich freue  mich  auf schöne Tage bei den Unkeler Höfen. Ich habe das Glück in meiner Lieblings-Umgebung ausstellen zu können – einem naturnahen Garten. Hier kommen meine farbenfrohen Momente besonders lebendig zur Geltung.

Alltagsmomente sind meist Gegenstand meiner Bilder, gerne in hellem Tageslicht. Ich mag bunte, kräftige Farben. Viele Jahre habe ich mit Ölfarben gearbeitet. Mit der Familie kamen dann Acrylfarben. Es macht mich zufrieden, wenn ich Bilder wachsen lassen kann. Ich mag es, wenn sich die Schönheit eines flüchtigen Augenblicks in den Bildern wieder findet und für den Betrachter spürbar wird. Zu meinen Favoriten gehören schon lange Motive aus Natur und Landschaft. Unter meinen Pinseln sind in den letzten Jahren verstärkt florale Gemälde entstanden. Als Umsetzung wähle ich meist eine gegenständliche Herangehensweise, experimentiere aber immer wieder auch mit abstrakten Elementen.

 www.kirsten-treis.de


Ute Sybille Belser

Der Mensch in der Zeit unterliegt einer ewigen Veränderung durch Bewegung.

Bewegung in der kontinuierlichen Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart mit dem Wunsch

nach Zukunft. Innerlich durch unsere Gefühle und Gedanken und Reifung durch Erkenntnis.

Es ist der Mensch der sich entwickelt, gleichwohl ein Erschaffer der Bewegung im

immerwährenden Kreislauf von Werden und Vergehen.

Mit meinen Personagen versuche ich davon einen Eindruck zu geben, zu bewegen.

http://www.utebelser.de


gruppe  eigenArtrhein

 

Marianne Troll

Gabriele Geier

Siv Dibowski

Anja Rihm


Tine Angerer

 

Tine Angerer ist Mitbegründerin der Werkstattgemeinschaft CeraMix. Seit 2006 arbeitet sie in den Räumlichkeiten der alten Merkelbach Manufaktur in Höhr-Grenzhausen. Ihre Arbeiten sind wunderbar wundersam. Da flirten grünäugige Damen mit allerlei grellem Getier, und motzige Monster verweigern die Alltagspflichten. Angerers bunt engobiertes Steinzeug ist schräg schrill und trotz aller in Ton geritzter Absurdität – schrecklich schön anzuschauen.

https://www.keramik-stadt.de/keramikwerkstaetten/kuenstlerische-keramik/51-ceramix-tine-angerer.html


Jürgen Oster

 

Die digitale Fotografie bietet mir quasi unerschöpfliche Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung, die ich leidenschaftlich und experimentell nutze. Dies gilt sowohl für die Aufnahme als auch für den nachfolgenden, digitalen Kreativschritt - das Ergebnis überrascht immer wieder und dies fasziniert.

 

Thematische Fesseln sind mir fremd. Meine Werke sind das Ergebnis einer Komposition vieler, eigener Fotografien. Oftmals entstehen dabei neue Realtitäten. So wird die Fotografie zur Fotokunst.

 

www.oster-fotoart.de


Beate Sieberz

 

 In meinen keramischen Arbeiten lasse ich aus organischen Formen Figuren wachsen. Meist entstehen weibliche Wesen, die durch ihre sich windende Körperhaltung scheinbar in Bewegung geraten. Durch diese somit entstehende Eigendynamik erwachen sie zum Leben.

 


Reinhard Simon

 

Der Frankfurter Fotograf Reinhard Simon zeigt seine Foto Fantasien zum ersten Mal bei den Kunsttagen "Unkeler Höfe". Unterschiedliche Formen der Fotografie sind ein kennzeichnendes Merkmal der Arbeiten.

 

www.foto-fantasien.de

 


Horst Bennemann

 

Der Fotograf aus Bad Honnef, mit Photoatelier in der Kulturwerkstatt Haus am Pütz in Unkel,  zeigt bei den Kunsttagen  im alten Rathaus ein breites Spektrum seiner Arbeiten. Darunter Portraits, phantastische Landschaften, abstrakte Strukturen und Impressionen mit italienische Flair. Auch eine kleine Auswahl der Aschefrauen ist dabei. Die Bilder sind das Produkt aus planmäßiger Fotografie  und kreativer Bildbearbeitung.

 

https://www.instagram.com/hbenn2009/


Stina Tummel

 

 … Seit Jahren sind Frauenbilder mein großes Thema.

Sie waren und sind immer selbstbewusst und stark. …

 

www.stina-tummel.de


Elena Graure-Manta

 

Ich möchte durch meine Kunst kommunizieren und eine Botschaft vermitteln. Das Universum fasziniert mich mit den Geheimnissen und Wundern, in denen Menschen wichtige Rollen spielen, und Mittelpunkt meiner Arbeit sind.

Über die Jahre und Jahrzehnten kommen immer wieder die gleichen Themen:

Human Mirakel, Verwandlung, Charaktere, Transformation, Metamorphosen, Mysterium,

und Aktuell : Gekrönte Menschen.

 www.designelena.de


Mark Prouse (GB)

 

Mark Prouse, gelernter Kunstschmied, ist seit vielen Jahren als freischaffender Künstler tätig. In die Gestaltungskonzepte seiner Werke aus Metall wie auch Stein und Holz finden Formimpulse aus Flora, Fauna und Landschaft, auch unter Integration von Jugendstil-Elementen, Eingang. Inspiriert wurde der Künstler mit britischer und australischer Staatsbürgerschaft u.a. von beruflichen Stationen in Europa, Australien und Asien. Das Label, unter dem seine Selbständigkeit firmiert und das seit Sommer 2016 seinen Sitz in Vettelschoss nahe Unkel hat, lautet „Elements“. Dazu sagt er selbst: „Obwohl die Elemente lebensnotwendig für uns sind, reflektieren wir deren Existenz nur selten. Im Arbeitsalltag des Schmiedes sind sie unverzichtbar: Die Erde als Ursprung der Rohmaterialien (Eisen, Kupfer, Messing, Bronze etc.); das Feuer zum Erhitzen des Metalls; die Luft als Wind, unter dessen Einfluss das Feuer selbst die härtesten Metalle zum Schmelzen bringt; das Wasser zum Weichmachen oder Erhärten der verschiedenen Metalle.“ Das Charakteristikum organischer Formgebung, das die Arbeiten von Mark Prouse auszeichnet, knüpft hier an und findet in seinem Werk auf vielfältige Weise Gestalt.

www.markprouse.com


Jörg Florenz aka Jo Milano.

 

Über seine Figuren sagt er: »DasAugenmerk liegt hier auf der humorigen und subtilen Art unsere Unzuzulänglichkeiten und

Unperfektheit in ihrem Spiegelbild zu erkennen. Pongelz machen nicht reicher, glücklicher oder gesünder! Kunst sollte nur teilhaben lassen, zum Nachdenken anregen- über sich selbst im besten Falle! Pongelz lassen uns über die Fatalistik unseres eigenen Lebens schmunzeln. Seine Inspiration findet Jo Milano im Alltag, auf der Straße und im Umgang miteinander.

Die PONGELZ sind eine seltsame & verrückteFamilie! Was sind die Pongelz?

Versuch eines Vorwortes zu den Pongelz"Die Pongelz" ... Im Niederrheinischen Sprachgebrauch findet sich dieser Begriff mitunter als leicht abfällige Bezeichnung für Außenseiter, für Menschen am Rande der Gesellschaft. Doch woher kommt das?

Ein etymologisches Artefakt aus uralter Vorzeit?Ihre ursprüngliche Herkunft ist wahrscheinlich der Niederrhein.

www.Pongelz.com


Mandir Tix

Lengerich NRW, Bildhauerei und Malerei

 

Das zentrale Thema der Arbeiten von Mandir Tix sind die Wohnorte des Menschen.  In seinen Skulpturen und neuen Bildern, greift er die Wohnform der Häuser und Dörfer  von uns Menschen so auf, als wären sie der Natur entnommen: uralt, archaisch und  doch greifbar - aus dem Fels gewachsene kleine Ansiedlungen ursprünglich belassen  oder in leuchtenden Farben auf einer Stele aus Sandstein - oder in seinen Bildern auf  Leinwand gemalt.  Majestätisch thronend in der Höhe - fast unerreichbar.

www.mandir-e-tix.de


Frank Dust

 

Frank Dust zeigt eine Werkschau aus 10 Jahren Konzept-Kunst, die das Aufkommen der 1-Euro-Läden thematisiert. Sein THE MIKEL ANGELO PROJECT nimmt augenzwinkernd die ausufernde Billigmentalität aufs Korn. Entsprechend gibt es auch bei ihm Kunstwerke ab 1 Euro. Oder 1 Quadratmeter Kunst, Gesichter auf Papier, handlich in eine A-4-Klarsichthülle verpackt, sowie 2.Wahl-Kunst im 25er-Vorratspack und vieles mehr.

 

 


Ulla Klerlein und Simone Kamm

 

 Den schönen Schwung einer alten Eichen-Weinfassdaube mitnehmen und daraus „Stühle in einer  besonderen Art“ zu kreieren, dieser Herausforderung stellt sich Ulla Klerlein.

 Auch andere Exponate ergänzen die vielfältige Aufstellung bei den Kunsttagen Unkeler Höfe 2018,

besonders in Zusammenarbeit mit Simone Kamm, die „Kuriosen Lichthölzer"

 www.simone-kamm.de


Willi Arlt

 

So wie die Menschen, minimalistisch, eisern, mit Ecken und Kanten, verwittert, so sind meine Eisenplastiken. Und doch auch mit einem gewissen Stolz in der Haltung. Texte begleiten sie oder inspirieren zu ihrer Schaffung.

Der harte, widerspenstige Baustahl lässt nicht alles zu, doch ist er auch bereit, sich Formen hinzugeben, die ihm im Ursprung nicht zugedacht wurde.

Willi-arlt.de


Bernd Mischke

 

Der Bezug zur „Mutter aller Künste“, der Natur, steht im Zentrum meines künstlerischen Schaffens. Unabhängig davon, welcher Ausdrucksform (LandArt, Skulptur, Installation, Fotografie oder Malerei) ich mich gerade bediene, möchte ich mit meiner Kunst den Betrachter für die Schönheit der Natur sensibilisieren und zum Überdenken festgefahrener Betrachtungs- und Handlungsweisen unter dem Motto „ back to the roots –back to nature “, verführen.

www.facebook.com./Bernd-Mischke-Back-To-The-Roots-1843319952555921


 Malte Sonnenfeld

 

Malte Sonnenfeld ist ein Künstler, der, vielleicht typisch für einen Rheinländer, mit einem gewissen Witz, einer gewissen Ironie daher kommt und so eine erste Kommunikation zum Besucher herstellt. Darüber hinaus nimmt der 50jährige aber dann auf eine ganz andere eindringlichere, fast heimtückische Art einen Diskurs zum Betrachter auf, der sehr viel tiefschichtiger ist, als es sich auf den ersten Eindruck erschliessen mag. Der Maler zeigt Stillleben, Ikonen, Porträts, erzählt Geschichten, die sich mit der gesellschaftlichen und sozialen Wirklichkeit, Materialismus, Kommerzialisierung und Übersättigung befassen. Seine Kunst, Neo-Pop Art, ist am Puls der Zeit. Sonnenfeld ist mittlerweile, glaubt man den Kollegen der schreibenden Zunft, zu einem der wichtigsten zeitgenössischen Künstler aus NRW geworden und hat bereits deutliche Spuren in der nationalen Kunst hinterlassen.

www.maltesonnenfeld.de


 

Station 1

Altes Postamt

Bahnhofstr. 10  Innenhof und Garten

Siv Dibowski , Anja Rihm, Marianne Troll, Gabriele Geier

 

Station 2

Mecke HausBahnhofstr. 7 Vorgarten

Stina Tummel

 

Station 3

Kutscherhaus im Henkelpark, Bahnhofstr. 1 a

Vorplatz:   Elena Graure-Manta,  Mandir Tix

Garten:       Stefan Donhauser

   

Station 4

Palmenhaus im Henkelpark

Fritz-Henkel-Str. 1

Park :    Jo Milano, Rainer Ern

Palmenhaus:  Anne Thoss, Alexandra Birschmann, Regina Thorne, Viola Francke

 

Station 5

Am Freiligrathhaus, Rheinpromenade

 Frank Dust

 

 Station 6

Historische Pützgasse 2,  Kulturwerkstatt

Malte Sonnenfeld, Rolf Puschnig

 

Station 7

PAX Hotel, Kirchstr. 6, Rheingarten

Marie Chantal Marx, Ute Sybille Belser, Bernd Mischke

 

Station 8

Alter Herresdorfer Hof, Kirchstraße 9

Leo Horbach (NL), Willi Arlt

 

Station 9

Kunstmarkt im Park, Christinenstift, Kirchstraße 12

Innenräume:  Michael Gregor, Susanne Kopplin

Park:                       Susanne Friedinger, Stefan Dirschl, Beate Sieberz, Jutta Vogelsberger, Mark Prouse (GB), Smitti

Zeltgalerie:       Tine Angerer, Arwed Angerer, Stéphane Manou (F), Ulla Klerlein, Simone Kamm

 

 

Station 10

Ehem. Mädchenschule, Kirchstraße 13

Innenhof:  Amrot

Carport:  Dr. Norbert Gramer

 

Station 11

Schweppenburg, ehemaliges Weingut, Lehngasse 1

Ralf Schindler

 

Station 12

Ehem. Textilhaus Palm, Frankfurter Straße 20

Imke, Stolle-d´Silva

 

 Station 13

Mohr-Haus, Frankfurter Straße 5

Gudrun Lüpke-Dolny, Kirsten Treis

 

 Station 14

Historischer Ratssaal im Rathaus, Linzer Straße 1

Galerie im Treppenhaus:    Horst Bennemann

Bürgerratssaal:   Reinhard, Simon, Jürgen Oster

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